Tipps rund um den Hund

Hier werden wir Ihnen zukünftig gerne Tipps & wichtige Informationen rund um den Hund zur Verfügung stellen. Vielleicht ist auch etwas Interessantes für Sie dabei?

Unsere Themen

  • Hundehalsband & Hundeleine - es muss passen
  • Wie sinnvollist die Kastration zur Krebsvorsoge?
  • Allergien beim Hund
  • Gefahren und Schutz vor Zecken für den Hund
  • Anaplasmose beim Hund
  • Hundepflege im Winter
  • Impfempfehlung für Hunde
  • Freilaufflächen für Hunde in Bonn, Rhein Sieg Kreis und Köln
  • Urlaub mit dem Hund
  • Leckerlies selber machen
  • Zitate und Sprichworte rund um den Hund

Giftköder Warnungen

GIFTKÖDER - Lassen Sie sich über Giftköder in Ihrer Gegend rechtzeitig informieren:

Hier können Sie die aktuelle Warnungen einsehen. Auf der Startseite erhalten Sie Informationen zu der App Version. 


Hundehalsband & Hundeleine - es muss passen

Das Hundehalsband sollte so breit sein, dass der Hund gut atmen kann. Für große Hunde sollte ein eher breites Halsband gewählt werden, aber auch bei kleinen Hunden sollte es nicht zu schmal sein.

Ich persönlich bevorzuge Hundeleinen, die eine Länge von mind. 2,5 - 3 Metern aufweisen, damit der Hund nicht ständig in die Leinenspannung gerät und gleichzeitig verstellbar sind, so dass man in der Stadt verkürzt schlendern kann. Der Karabiner sollte so klein wie möglich und so groß wie nötig sein. Die Breite der Leine sollte sich dem Gewicht des Hundes anpassen, wie beispielsweise:

  •     5 mm Breite für sehr kleine Hunde bis 8 kg
  •     8 mm Breite für kleine Hunde bis 12 kg
  •     10 mm Breite für mittelgroße Hunde ab 12 kg
  •     12 mm Breite für große Hunde ab 20 kg
  •     15 mm Breite für große Hunde ab 30 kg


Heutzutage bekommt man sehr gute Fettlederleinen, die den individuellen Wünschen des Kunden angefertigt werden (z. B. bei Versand Bunter Hund ). Diese halten sehr lange und brauchen nur hin und wieder mal gefettet werden. Auch die sog. Biothane- oder auch Canithane-Leinen sind ganz wunderbar (z. B. Vier Pfotenland)


Wie sinnvoll ist die Kastration?

Die Sendung Quarks & Co, WDR, hat sich diesem Thema am 05.05.2015 gewidmet und unter anderem ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Axel Wehrend, Leiter der Tierärztlichen Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- u. Kleintiere der Justus-Liebig-Universität Giessen, geführt, in dem er die Vor- und Nachteile sehr ausführlich beschrieben hat. Er gab u. a. auch Tipps, an denen ein Hundehalter den richtigen Tierarzt für solche Fragen erkennen kann: Ein Tierarzt sollte sich Zeit für den Patienten nehmen und individuell beraten, sich regelmäßig fortbilden und seine fachlichen Grenzen erkennen. Eine pauschale Kastrationsempfehlung ist nicht mehr zeitgemäß! Eine Kastration birgt nämlich auch Risiken. So können Hündinnen vor allem größerer Rassen nach der Kastration auch inkontinent werden. Laut Tierschutzgesetz ist die Entnahme von Organen wie Eierstöcken und Gebärmutter nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen erlaubt. Ob der Tierarzt zu einer Kastration rät oder nicht, es sollte immer eine Einzelfallentscheidung sein!

Ich füge den Link des WDR-Videos, Quarks & Co, Interview mit Prof. Dr. Axel Wehrend, Stand 05.05.2015, bei:

Wie sinnvoll ist die Kastration zur Krebsvorbeugung

Themen des Interviews mit Prof. Wehrend waren:

 

  • Warum kann eine Kastration eine Hündin für Krebs schützen?
  • Wie genau kann man solche Risiken überhaupt einschätzen?
  • Sind alle Tumoren gefährlich?
  • Was halten Sie von pauschaulen Kastrations-Empfehlungen?
  • Welche Nebenwirkungen hat die Kastration?
  • Kann die Kastration das Verhalten eines Hundes positiv beeinflussen?
  • Warum raten so viele Tierärzte pauschal zur Kastration?
  • Woran erkennt man einen guten Tierarzt?

Allergien beim Hund

In den Industrieländern sind Allergien schon seit Jahrzehnten auf dem Vormarsch. Man geht zurzeit in der Humanmedizin davon aus, dass alle 10 Jahre Allergien beim Menschen um 50-100% zunehmen. Eine ähnliche Entwicklung ist leider auch in der Tiermedizin, speziell bei Hunden, zu beobachten. Doch was sind Allergien überhaupt? Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe (Allergene). Allergien können in drei Gruppen eingeteilt werden: 1. die Umweltallergie auf Auslöser wie Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Gräser oder Pollen; 2. die Flohspeichelallergie; 3. die Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit.

Das Hauptsymptom einer Allergie ist Juckreiz. Zusätzlich treten meistens Hautveränderungen auf.  Die Veränderungen der Haut werden oft durch zusätzlich vorliegende Infektionen mit Bakterien oder Hefepilzen verschlimmert und kompliziert. Auch Atemwegssymptome wie Augen- oder Nasenausfluss, Niesen oder Husten können auftreten. Bei Futtermittelallergien liegen oft auch Symptome des Magen-Darm-Traktes wie wiederkehrende Durchfälle vor.  Allergien können oft nur im Ausschlussverfahren anderer Erkrankungen diagnostiziert werden.

Zur Behandlung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Idealerweise würde man das auslösende Allergen einfach meiden bzw. bei der Fütterung weglassen. Bei Hausstaubmilbenallergie ist dies beispielsweise aber nicht machbar. In solchen Situationen kann man mit  Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen wie z. B. Kortison (Vorteil: billig, oft sehr gut wirksam;  Nachteil: schlimme Nebenwirkungen wie z. B. Lebererkrankungen möglich; gerade bei Futtermittelallergien oft schlecht wirksam) oder auch Zyklosporin (Vorteil: weniger Nebenwirkungen als Kortison; Nachteil: deutlich teurer als Kortison) arbeiten. Was für den jeweiligen Patienten in Frage kommt, ergibt sich aus dem Gespräch mit dem Tierarzt.

Als weitere Behandlungsoption bei Allergien gibt es die sogenannte allergenspezifische Immuntherapie (ASIT). Hierbei wird mit der Injektion von steigenden Allergenkonzentrationen versucht, das Immunsystem des betroffenen Tieres unempfindlich gegenüber den Allergenen zu machen. Die ASIT ist immer eine lebenslange Therapie. Der Erfolg stellt sich oft erst nach 12-14 Monaten ein. Bei fast drei Viertel aller Patienten ist diese Therapieform erfolgreich. Erfolg heißt hier, dass mindestens eine Verbesserung der klinischen Symptome erreicht wird. Grundsätzlich kann man Allergien nicht heilen. Wichtig ist daher das Ziel, die Allergie gut zu managen und das Tier möglichst beschwerdefrei zu bekommen.

Weitere Informationen über medizinische Themen rund ums Tier finden Sie in unserem Wissensportal

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Gefahren und Schutz vor Zecken für den Hund

Im Frühjahr beginnt die Zeckenzeit - eine Gefahr für Hunde

Gefahren, Vorbeugung, Symptome, Erreger

Nachfolgend möchte die Hundeschule Hundherum Bonn Sie mit nützlichen Information zu den von Zeckenbissen ausgehenden Gefahren, den Krankheiten, deren Symptomen und natürlich den möglichen Schutzmaßnahmen geben.

Weitere Informationen rund um dieses Thema, im speziellen zur Anaplasmose finden Sie auch auf unsere Seite "Diagnose Anaplasmose beim Hund"

Die Vorfreude auf den Frühling und die damit steigenden Temperaturen lässt auch die Zecken wieder aktiv werden.

Die Zecken werden in diesen Tagen wieder aktiv und bedrohen nicht nur unsere Hunde sondern auch uns alle. Über 800 verschiedene Zeckenarten leben weltweit. Viele davon sind gefährlich, da sie Bakterien oder Viren übertragen. Einige Zeckenarten geben jedoch während des Blutsaugens ein Gift ab, das zu fortschreitenden Lähmungen führen kann.

Zecken können die verschiedensten Erreger beherbergen und entsprechend groß ist die Zahl der von ihnen übertragenen Erkrankungen.

 

Anaplasmose beim Hund

Die Anaplasmose ist eine Erkrankung, bei der die weißen Blutzellen geschädigt und zerstört werden. Die Erkrankung ist durch alle 2-3 Wochen wiederkehrende Erkrankungsschübe gekennzeichnet, die mit Fieberschüben und verschlechtertem Allgemeinbefinden einhergehen. Bei manchen Hunden schafft es das Immunsystem, die von dem Gemeinen Holzbock übertragenen Erreger vollständig auszuschalten. In der Regel wird der Erreger allerdings bei jeder Schwächung des Immunsystems - beispielsweise durch Kälte, Stress, andere Infektionskrankheiten erneut aktiv.

 

Erreger: Anaplasma phagocytophilum

Überträger: Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit: < 24 Stunden

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 4-11 Tage

Klinische Symptome: Plötzlich einsetzendes hohes Fieber. Die Tiere werden apathisch, fressen nicht mehr. Häufig können auch Durchfall und Erbrechen sowie zentralnervöse Symptome entstehen. Auftretende Lahmheiten und Bewegungsunlust können auf Entzündungen in den Gelenken und damit verbundene Schmerzen zurückgeführt werden. Auch können innere Organe wie Milz, Leber und Nieren sowie die Augen betroffen sein. Ein Erblinden der Tiere ist möglich.

 

Babesiose (Piroplasmose, sog. "Hunde-Malaria")

Die Babesiose ist eine lebensgefährliche Erkrankung bei Hunden, bei der die roten Blutkörperchen durch Einzeller befallen und zerstört werden, ähnlich wie bei der Malaria des Menschen. Daher wird die Krankheit auch häufig als "Hundemalaria" bezeichnet. Während die Erreger der Malaria des Menschen (Plasmodien spp.) jedoch durch den Stich bestimmter Mücken übertragen werden, werden die Erreger der Babesiose durch Zecken übertragen.

Erreger: Einzeller Babesia canis (B. canis canis, B. canis rossi, B. canis vogeli)

Überträger: Bunt- oder Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) und Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit: 48-72 Stunden nach dem Festsaugen; einmal gesogene Zecken bereits nach 12 Stunden.

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 5-7 Tage (bis 3 Wochen möglich)

Klinische Symptome: In der Regel verläuft die Erkrankung akut und beginnt mit hohem Fieber ( bis 42 Grad Celsius), Appetitlosigkeit, Mattigkeit, starkem Durst und schnellem Konditions- und Gewichtsverlust. Im weiteren Verlauf kommt es durch den Befall und die Zerstörung der roten Blutkörperchen zu Blutarmut und Gelbsucht mit rotem oder grünlichem Urin. In Haut und Schleimhäuten könnten Blutungen zu erkennen sein. Weiterhin können oberflächliche Entzündungen der Schleimhäute, besonders der Maulschleimhaut auftreten. Sofern auch das zentrale Nervensystem betroffen ist, sind Bewegungsstörungen durch unvollständige Lähmungen sowie epileptiforme Anfälle möglich.

Wird die Babesiose nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, sterben die erkrankten Hunde in der Regel. Die Erkrankung wird über die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) übertragen.

 

Borreliose - Lyme disease bei Hunden

Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung des Hundes, die vor allem mit Bewegungsstörungen auf Grund von Gelenkserkrankungen einhergeht und unverzüglich mit einem Antibiotikum behandelt werden muss. Die krankheitsverursachenden Borrelien werden vom Gemeinen Holzbock auf den Hund übertragen. In Deutschland sind derzeit etwa ein Drittel dieser Zecken mit den Erregern infiziert, Tendenz steigend.

Erreger:Borrelia burgdorferi sensu lato

Überträger: Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit:16-72 Stunden nach dem Festsaugen

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen:2-5 Monate

Klinische Symptome: Bei den meisten Hunden verläuft eine Borreliose ohne erkennbare Symptome. Es kann aber auch Mattigkeit, Appetitverlust und hohes Fieber beobachet werden. Nach einiger Zeit kann es zu schmerzbedingten Bewegungseinträchtigung und wiederkehrenden Lahmheiten durch Entzündungen verschiedener Gelenke kommen. Im weiteren Verlauf sind auch Organschäden möglich, die vor allem das Herz und die Nieren betreffen. Auch Nervenentzündungen und Überempfindlichkeiten im Rückenbereich sowie aktute Hautentzündungen mit wässrigen Ausschwitzungen können auftreten. Auch hier ist ein wirksamer und zuverlässiger Zeckenschutz der beste Schutz!

 

Ehrlichiose ("Zeckenfieber") bei Hunden

Die Ehrlichiose ist eine Erkrankung der weißen Blutkörperchen und galt bislang als eine so genannte Reisekrankheit, vornehmlich aus Mittelmeerländern. Mittlerweile wird die krankheitsübertragende Braune Hundezecke jedoch auch zunehmend nördlich der Alpen gefunden.

Erreger: Ehrlichia canis (Rickettsien)

Überträger: Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit: beim Hund unbekannt (bei der Maus 36 Stunden)

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 7-15 Tage

Klinische Symptome: Nach einer Inkubationszeit von knapp drei Wochen zeigen die Hunde in der Akutphase ständig wiederkehrendes Fieber, Nasenbluten, schleimig-eitrigen Nasenfluss, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Atemnot, Schwellung der Lymphknoten und evtl. zentralnervöse Störungen wie Muskelzucken und Überempfindlichkeit. An Ehrlichiose betroffene Hunde sind schwach, matt und magern ab. Neben einer deutlichen Blutungsneigung und Atemnot sind häufig die Augen durch eitrig-schleimigen Ausfluss verkrustet oder eine Trübung der Hornhaut zu erkennen. Im weiteren Verlauf können die Hunde erblinden. Ohne Therapie kann es auch zu anderen, irreversiblen Organschädigungen kommen. Ein Schutz vor der Erkrankung kann nur durch einen wirksamen Zeckenschutz erreicht werden! Dafür steht das Scalibor® Protectorband zur Verfügung, das sowohl eine abweisende wie abtötende Wirkung auf Zecken hat.

 

FSME - Frühsommer-Meningoenzephalitis bei Hunden

Diese Viruserkrankung führt zu neurologischen Symptomen und kommt vor allem beim Menschen aber auch beim Hund vor, insbesondere, wenn das Immunsystem der Tiere zum Zeitpunkt der Infektion geschwächt ist. Das Virus wird durch den Gemeinen Holzbock übertragen und ist inzwischen in weiten Teilen Deutschland verbreitet.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erstellt in regelmäßigen Abständen eine Übersicht über die aktuellen Endemiegebiete sowie eine Risikoeinschätzung www.riki.de

Erreger: Frühsommer-Meningoenzephalitisvirus

Überträger: Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit:Wenige Minuten nach dem Stich

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 2-3 Wochen

Klinische Symptome: Ähnlich wie beim Menschen, führt das Virus bei empfänglichen Tieren zu schweren Erkrankungen, an denen der Großteil der Tiere stirbt oder auf Grund der Schwere der Erkrankung und der damit verbundenen schlechten Prognose euthanasiert werden muss.
Nach der Infektion kommt es zu Fieber, es folgen Krämpfe, Bewegungsstörungen, Lähmungen und andere neurologische Symptome. Charakteristisch sind eine Überempfindlichkeit des Kopf- und Nackenbereiches sowie eine allgemein erhöhte Schmerzhaftigkeit. Es können Verhaltensänderungen von apathisch bis übererregt oder aggressiv auftreten. Durch Ausfälle der Gehirnnerven kommt es zu einer Lähmung der Gesichtsmuskulatur und der Muskeln des Auges.

Prophylaxe: Im Gegensatz zum Menschen steht für den Hund kein schützender Impfstoff zur Verfügung, weshalb umso mehr auf einen wirksamen Schutz vor Zecken geachtet werden muss. Ein geeignetes Präparat ist das Scalibor® Protectorband.

 

Hepatozoonose bei Hunden

Die Hepatozoonose (hepato = Leber) ist eine Erkrankung, von der verschiedene innere Organe betroffen sind. Je nach Schwere der Erkrankung sind auch Todesfälle in Folge der Organschäden durch den Erreger möglich. Die Erkrankung ist heute vor allem ein großes Problem im europäisch-mediterranen Raum. Es wird aber auch mit steigenden Fallzahlen in weiter nördlich gelegenen Ländern gerechnet.

Erreger:Hepatozoon canis

Überträger: Verzehr oder Zerbeißen der Braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit: Die Infektion erfolgt mit dem Abschlucken der Zecke.

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 2-4 Wochen

Klinische Symptome: Der Erreger vermehrt sich in der Muskulatur des Hundes was zu Entzündungen und Schmerzen mit einem steifen, hinkenden Gang führt. Durch die andauernde Schonung der Muskulatur, baut sich diese dann ab (Muskelatrophie).
Durch Eindringen der Erreger in die Darmwand mit anschließender Vermehrung kommt es in Folge einer Infektion zu blutigen Durchfällen. Außerdem reagiert der Organismus häufig mit wiederkehrendem Fieber.

 

Prophylaxe: Um eine Infektion des Hundes mit dem Erreger zu verhindern, ist auf einen zuverlässig wirksamen Zeckenschutz zu achten, wie er z.B. bei dem Scalibor® Protectorband gegeben ist.

© www.intervet.de

 


Diagnose Anaplasmose beim Hund

Aus aktuellem Anlass und zusätzlich zu den Informationen auf unserer Page "Öffnet internen Link im aktuellen FensterZeckenschutz bem Hund" möchten wir an dieser Stelle nochmals auf die
Gefahren durch Zeckenbissen informieren:

Bei dem  "Adoptivhund" einer Freundin wurde bei einer Kontrolluntersuchung leider Anaplasmose diagnostiziert. Sie hat sich daraufhin einmal mit dieser Krankheit, ihren Symptomen, sowie der möglichen Behandlung auseinander gesetzt, um so die Menschen darüber aufzuklären, die den Hund zeitweise betreuen, aber auch die Besitzer des Hundes dafür zu sensibilisieren.

Interessant sind diese Informationen aber auch für alle Hundehalter und somit möchte ich gerne Auszüge daraus auch hier veröffentlichen. Dauerhaft können Sie diese Information auch unter meiner Page Tipps & Aktuelles / Zeckenschutz bei Hunden finden.

 

Zeckenschutz ja oder nein?

Sehr oft verfolge ich die Diskussion rund um den Zeckenschutz:  "Chemie oder Risiko ". Viele Hundehalter glauben und hoffen, dass ihr Hund sich nicht infizieren wird und verzichten ganz auf einen Schutz. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Hund, der pro Woche ca. 20-30 Zecken "sammelt" , NICHT infiziert? Wenn doch mindestens jede 20. Zecke das Bakterium in sich trägt und an den Hund weiter gibt? Es gibt natürlich Hunde, die niemals Zecken haben, diese benötigen somit auch keinen Schutz, bilden jedoch die Ausnahme!

Ich selbst spreche mich für einen Zeckenschutz aus, da dieser für den Hund meist deutlich weniger belastend ist , als die Folgen einer durch Zecken übertragbaren Krankheit wie Babesiose (Piroplasmose, sog. "Hunde-Malaria")  / Borreliose - Lyme disease bei Hunden /  Ehrlichiose ("Zeckenfieber") bei Hunden  /  FSME - Frühsommer-Meningoenzephalitis bei Hunden  oder Hepatozoonose bei Hunden. Auch hat sich immer wieder erwiesen, dass "biologische und natürliche" Mittel meist nicht besonders zuverlässig gegen Zecken wirken.

Besonders gefährdet sind natürlich Hunde, die viele Zecken haben, da hier die Wahrscheinlichkeit eines Bisses durch ein mit dem Bakterium infiziertes Tier sehr hoch ist. Besagter Hund ist einer derjenigen, der massenhaft Zecken hatte, jedoch nicht dagegen geschützt wurde. "Leichte" Mittel oder auch eine Bernsteinkette reduzierten die Anzahl der Zecken nicht. Inzwischen trägt er das Scalibor Halsband und hatte in den letzten Wochen nur eine einzige Zecke. Der zweite Hund meiner Freundin hat dagegen niemals Zecken..

 

Die einzige wirkungsvolle Prophylaxe vor einer Anaplasmose-Erkrankung

liegt darin, möglichst den Stich / Biss des Holzbocks zu vermeiden. Dieser ist ab einer Temperatur von ca. 7-10 Grad Außentemperatur aktiv, kann also auch an milden Wintertagen angetroffen werden. Ixodes ricinus kommt hauptsächlich in Wäldern und Waldrandbereichen vor, je nach Luftfeuchtigkeit wandern die Zecken in eine Höhe von bis zu einem Meter über dem Boden. Hunde streifen die adulten Zecken häufig von der Spitze eines Grashalmes ab.

Das Absammeln der Zecken nach einem Spaziergang ist zwar sinnvoll, aber als alleinige Maßnahme gegen Zecken nicht wirklich wirkungsvoll, beim dichten Fell eines Nordischen sowieso eine schwer wirklich umfassend durchzuführende Maßnahme. Effektiven Schutz bieten spot-on-Präparate oder alternativ Halsbänder mit einer Zweifachwirkung.

 

Sachgemäße Entfernung der Zecke

Es existieren viele falsche Ratschläge, wie Zecken zu entfernen sind. Von dem beträufeln mit Öl, bis hin zum Einschmieren mit Klebstoff gibt es zahlreiche, leider unbrauchbare und teilweise sogar gefährliche Ratschläge zum Thema Zeckenentfernung. Denn die Zecke sondert die gefährlichen Stoffe erst dann ab, wenn sie verletzt wird oder Angst bekommt.

Die Viren, welche eine Hirnhautentzündung auslösen können, befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecke. Wird die Zecke nun beim Entfernen verletzt, gibt Sie diesen Stoff frei. FSME Viren werden also direkt durch die Bissstelle übertragen, während Borrelien im Darm der Zecke sitzen. Aus diesem Grund gelangen die Erreger einer Borreliose auch erst nach gut 24 Stunden in das Wirtstier.

 

  • Entfernen Sie die Zecken beim Hund stets mit größter Sorgfalt. Packen Sie mit einer Zeckenzange oder einem Zeckenhaken die Zecke so nahe wie möglich an der Haut. Mit Gleichmäßigem, aber langsamen Ziehen entfernen Sie den Parasiten. Es dauert manchmal rund eine Minute, bis Sie die Zecke vollständig aus der Haut gezogen und entfernt haben.
  • Nun sollten Sie die Bissstelle desinfizieren. Sie können Hautdesinfektionsmittel zum Sprühen, Jod, oder auch eine Desinfektionssalbe verwenden. Im Handel gibt es zahlreiche Produkte, welche sich sowohl am Menschen, als auch am Tier anwenden lassen.
  • Bei einigen Hunden bildet sich eine Rötung oder gar ein Knoten an der Stelle, wo die Zecke sich festgesaugt hatte. Falls diese Symptome nicht binnen 24 Stunden verschwunden sind, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Für diesen Fall ist es sinnvoll, wenn Sie die entfernte Zecke aufbewahren und mit zum Tierarzt nehmen.

Anaplasmose beim Hund

Verursacher dieser Erkrankung ist ein Bakterium, Anaplasma phagozytophilum, das beim Biss der heimischen Zecke (Gemeiner Holzbock, Ixodes ricinus) über deren Speichel in die Blutbahn des Hundes eindringt. Derzeit gehen die Wissenschaftler auf Grund ihrer Erhebungen davon aus, dass zwischen zwei und fünf Prozent der Holzbock-Population in Deutschland mit dem Bakterium infiziert ist, regional wurden stellenweise noch höhere Durchseuchungsraten von bis zu 9 Prozent gefunden.

Die Anaplasmose ist eine Erkrankung, bei der die weißen Blutzellen durch die Erreger angegriffen und nachhaltig zerstört werden. Die Erkrankung ist durch alle 2-3 Wochen wiederkehrende Erkrankungsschübe gekennzeichnet, die mit Fieberschüben und verschlechtertem Allgemeinbefinden einhergehen. Bei manchen Hunden schafft es das Immunsystem, die von dem Gemeinen Holzbock übertragenen Erreger vollständig auszuschalten. In der Regel wird der Erreger allerdings bei jeder Schwächung des Immunsystems - beispielsweise durch Kälte, (physischen und physischen) Stress, Hitze, andere Infektionskrankheiten usw. erneut aktiv. Anaplasmose ist nicht heilbar!

Erreger: Anaplasma phagocytophilum
Überträger: Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Von der Infektion bis zum Auftreten akuter Krankheitssymptome vergehen in der Regel 4 bis 11 Tage.

 

Symptome einer Anaplasmose

sind

  • plötzlich einsetzendes hohes Fieber, nur mittels Thermometer rektal festzustellen, normal: 38-39 Grad, äußerlich kaum messbar Apathie,
  • Verweigerung der Futteraufnahme,
  • Entzündungen mehrerer Gelenke, Gelenkschwellungen, Gelenkschmerzen, Lahmheiten,
  • Muskelschmerzen,
  • Schwellung der Lymphknoten,
  • Erbrechen,
  • Durchfall,
  • zentralnervöse Symptome mit Hirnhautentzündung,
  • Netzhautablösung und Erblindung.
  • Es kann zu Vergrößerungen von Milz und Leber kommen.


Nach solch einer akuten Phase der Anaplasmose werden die Erreger entweder aus dem Körper eliminiert oder verbleiben im Knochenmark, ohne jedoch Symptome hervorzurufen (sogenannte subklinische Phase). Durch eine Schwächung des Immunsystems können die Erreger erneut aktiv werden und in der chronischen Phase der Erkrankung wieder klinische Symptome wie wechselnde Lahmheiten hervorrufen.

Todesfälle sind relativ selten, können aber in jeder Krankheitsphase auftreten.

 

Was tun bei einer Erkrankung durch Anaplasmose?

  • Unbedingte Beobachtung des Tieres auf Veränderungen, die auf einen Ausbruch hindeuten könnten (Siehe Symptome).
  • Bei Verdacht auf einen Schub/Ausbruch, umgehend zum Arzt, Der Hund muss schnellstmöglich behandelt werden. Die Therapie erfolgt durch Antibiotika wie Doxycyclin, Tetracyclin und Oxytetracyclin über zwei bis vier Wochen.
  • Jegliche Schwächung des Immunsystems vermeiden bzw, das Immunsystem stärken durch gute, ausgewogene Ernährung, Vermeidung von Stress, ausreichend Bewegung, Auslastung, Reduzierung eines Infektionsrisiko (durch Bakterien, Würmer etc.,),bei Infekten rechtzeitig zum Arzt, regelmäßige Untersuchung und Kontrolle

 

Generell muss der behandelnde Arzt darüber informiert werden, dass der Hund Anaplasmose hat, sodass er seine Untersuchungen und Diagnosen entsprechend anstellen kann.


Selbst wenn der Hund sich an einer durch Zecken übertragbaren Krankheit bereits infiziert haben sollte, ist ein dauerhafter zuverlässiger Zeckenschutz -am besten ganzjährig- unerlässlich! Es gilt unbedingt zu vermeiden, dass  der Hund sich weitere durch Zecken übertragbare Krankheiten "einfängt" und das Immunsystem somit gegen diverse Erreger ankämpfen muss und dadruch ein Ausbruch der Anaplasmose sehr viel wahrscheinlicher  und die Symptome stärker werden!

 

Zeckenzeit

Zecken kommen in den hiesigen Breitengraden je nach Witterung vor allem von März bis Juni/Juli und dann wieder von September bis Oktober in großer Zahl vor. Aber auch schon in der kalten Jahreszeit treten bereits Zecken auf. So werden die ersten Zecken bei ca. 7 °C aktiv. In trockenen Sommermonaten sind Zecken weniger aktiv. Optimale Lebens- und Entwicklungsbedingungen finden sie bei Temperaturen zwischen 17 bis 20°C Umgebungstemperatur und 80 bis 95% Luftfeuchtigkeit.

Neueste Studien zeigen, dass mit Krankheitserregern infizierte Zecken besonders gefährlich sind, da sie über einen deutlich längeren Jahreszeitraum aktiv sind als bisher angenommen. Sie überleben sogar extreme Kälte und Hitze besser als Zecken, die nicht infiziert sind. Sowohl in sehr kalten als auch in sehr warmen und trockenen Monaten kann der Anteil gefährlicher Zecken daher höher sein als erwartet. Die unabhängige Expertenorganisation ESCCAP empfiehlt daher in Regionen, in denen mit Erregern infizierte Zecken vorkommen, Hunde und Katzen mit freiem Auslauf ganzjährig mit einem Zeckenschutz zu behandeln.

In südeuropäischen Ländern ist mit Zecken nahezu das ganze Jahr von Januar bis November zu rechnen. In nordeuropäischen Ländern ist die Zeckenzeit überwiegend von Juni bis September.

Zum guten Schluss auch noch etwas zum Thema Mensch und Zecken:

 

ZEcken beim menschen

Bislang galt: Die Blutsauger beginnen bei Temperaturen zwischen sechs und acht Grad nach einem Wirt zu suchen. Neue Forschungen ergaben nun: Sie werden schon bei drei bis vier Grad aktiv und haben Durst auf Blut.
Wo lauern die Zecken?

In der Natur. Gefährdet sind Menschen, die sich viel im Freien bewegen wie Wanderer, Camper, Hobbygärtner oder Mountainbiker. Es gibt 900 verschiedene Zeckenarten, am meisten verbreitet ist der Gemeine Holzbock. Er hockt auf Halmen oder Zweigen, höher als 1,50 Meter krabbeln die Tiere nicht. Sie werden beim Vorübergehen abgestreift. Relativ neu in Brandenburg ist die Auwaldzecke. Sie wittert ihre Opfer auf mehrere Meter und greift sie auch gezielt an.
Wo greifen die Zecken an?

Gefährdet sind vor allem warme feuchte Körperstellen mit dünner Haut wie Kniekehlen, Achselhöhlen, der Haarsansatz oder hinter den Ohren. Mit ihrem Stich- und Saugapparat dringt die Zecke in die Haut ein und pumpt sich mit Blut voll. Am Ende würgt sie Magenreste in die Wunde, die zu Infektionen führen können. Dann fällt sie ab.

Welche Krankheiten übertragen die Zecken?

Zwischen 5 und 35 Prozent der Zecken hierzulande sind Träger so genannter Borrelien. Sie lösen Borreliose aus – eine schwere Infektionskrankheit mit Gelenkentzündungen und Erkrankungen des Nervensystems. Auch das Gehirn kann betroffen sein. Auch die so genante Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Sie führt zu grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen). Bei beinah jedem zehnten Erkrankten entzünden sich die Hirnhäute. Bei zwei Prozent der Patienten führt die Krankheit zum Tod. Diese Viren kommen jedoch meist in Süddeutschland vor, in Berlin gibt es nur sehr selten Krankheitsfälle.
Wie erkenne ich eine Infektion?

Bildet sich um die Einstichstelle eine ringförmige Hautrötung, liegt eine Infektion vor.

Wie schütze ich mich dagegen?

Gegen FSME werden Schutzimpfungen beim Arzt oder den Gesundheitsämtern angeboten. Drei Wochen bevor Sie in Risikogebiete wie Süddeutschland, Österreich oder Osteuropa fahren, können Sie sich impfen lassen. Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Also: Suchen Sie nach einem Tag im Freien ihren Körper gründlich nach Zecken oder Einstichstellen ab. Vorsicht: Neue Forschungen haben ergeben, dass die Mini-Vampire auch eine Wäsche bei 40 Grad in der Maschine überstehen – also nur Klamottenwaschen vertreibt die Parasiten nicht.

Schützen Sie sich mit geschlossener Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen. Ziehen Sie bei Wanderungen die Socken über die Hosenbeine. Insektenabweisende Mittel können helfen.
Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Entfernen Sie die Zecke möglichst schnell vom Körper. Spezielle Kunststoff-Pinzetten sind dafür ideal (in der Apotheke nachfragen). Fassen Sie die Zecke möglichst an der Einstichstelle und ziehen Sie sie senkrecht heraus. Den Körper nicht drücken oder quetschen!

Wann sollte ich nach einem Zeckenbiss zum Arzt gehen?

Wird die Zecke nicht vollständig entfernt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch wenn sich ein roter Fleck um die Einstichstelle bildet. Symptome einer Erkrankung können sich auch erst drei Wochen nach dem Stich bemerkbar.machen!


Hundepflege im Winter

Wie erkenne ich, dass mein Hund friert?

Wenn der Hund sich in der Kälte unwohl fühlt, zittert er und zieht die Rute ein, geht klamm und meist langsamer.

 

Ist ein Hundemantel nötig?

Bei gesunden Hunden ist für Spaziergänge draußen meist kein Mantel erforderlich. Für alte oder kranke Tiere, Rassen mit kurzem Fell und ohne Unterwolle, kann ein Hundemantel in Ausnahmefällen sinnvoll sein. Beim Kauf sollte auf leichtes, hautverträgliches und atmungsaktives Material geachtet werden. Wolle, Baumwolle und daraus Selbstgestricktes ist nicht wasserabweisend und daher nicht geeignet. Der "Mantel" muss gut sitzen und darf keinen Körperteil einschnüren oder auf der Haut scheuern. Er sollte aber auch nicht zu locker sitzen, denn dann wärmt er nicht genug oder der Hund bleibt an Gegenständen oder Sträuchern hängen.

 

Sollen Hunde bei Schnee und Eis Hundeschuhe (Booties) tragen?

Die Hundepfote ist von Natur aus recht robust, aber die Ballen sind beim manchen Individuen doch empfindlich und weich. Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig. Bei Hunden mit weichen oder rissigen Ballen kann es sinnvoll sein, den Tieren bei Eis und Schnee in der Stadt Booties anzuziehen. Diese schützen vor dem scharfkantigen Eis und vor Salz. Bei Schneematsch sollte für diese empfindlichen Hunde die festere Variante Booties gewählt werden (erhältlich bei Hundesportläden oder Schlittenhundezubehör).

 

Braucht der Hund im Winter eine spezielle Fußpflege?

Das Hauptproblem im Winter ist das Streusalz. Salz ist vor allem bei trockenen, rissigen Ballen ein Problem, denn es kann in die Ritzen eindringen und Schmerzen verursachen. Viele Hunde lassen sich ungern an den Ballen anfassen, was das Einreiben mit Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline erschwert. Ein Training dazu kann sinnvoll sein, damit die Ballen und die behaarten Bereiche dazwischen vor dem Spaziergang behandelt werden können.

 

Was muss ich nach dem Spaziergang im Winter beachten?

Ein gründliches lauwarmes "Fußbad" für den Hund nach dem Spaziergang reicht, um das Salz abzuspülen. Danach sollten die Ballen wieder mit fetthaltiger Salbe (Hirschtalgcreme o. Melkfett) eingerieben werden. Bei einer schmerzhaften Reizung der Ballen durch Salz leckt der Hund die Stellen exzessiv und fördert damit eine weitere Reizung und Entzündung. Zusätzlich nimmt er dabei vermehrt Salz auf, was zu Magen-Darm-Reizungen führen kann. Gegen zu viel Eisbildung zwischen den Ballen können die Haare dort gekürzt werden.

 

Ist Nässe im Winter besonders gefährlich?

Ein nasser Hund sollte im Winter agbetrocknet werden und sich dann zuhause an einem warmen, trockenen und zugfreien Ort aufhalten, bis er wieder ganz trocken ist. Nasse Hunde sollten nicht auf kaltem Untergrund wie Stein oder Fliesen liegen, denn das kann eine Entzündung der Lunge oder der Blase fördern.

 

Gassi gehen bei der Dunkelheit?

Bei Dunkelheit sollten Mensch und Tier gut sichtbare Reflkektoren tragen, damit Autofahrer sie erkennen und Abstand halten können. Ein reflektierendes Halsband, zusätzliche bewegliche Blinker sind eine Möglichkeit, ein ganzes Geschirr mit Reflektoren eine andere.

 

Darf mein Hund Schnee fressen?

Das Fressen von Schnee und lecken an vereisten Pfützen sollte verhindert werden, denn nicht jeder Hundemagen liebt Eiskaltes. Das kann Bauchkrämpfe, Magen-Darm-Entzündungen, blutigen Durchfall oder Erbrechen verursachen. Schneeballwerfen sollten besser unterbleiben, denn es regt zum Schneefressen an.

- Hierzu ein Erste-Hilfe-Tipp von Fr. Dr. Kübler (Vorsitzende des Ausschusses für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin der Bundestierärztekammer): Nach dem Erbrechen sollten der Hund für 2 Stunden nichts fressen und nichts zu trinken bekommen. Der Magen muss sich beruhigen. Mit lauwarmen Kamillentee oder Wasser mit einer Prise Salz können Sie dann langsam eine Nahrungsaufnahme beginnen. Fressen darf der Hund erst wieder etwa 12 Stunden nach Erbrechen. Magen-Darm-Schonkost: Haferschleim, Reisschleim oder Kartoffelbrei ohne Milch für 2-3 Tage. Meist geht es dem Hund am nächsten Tag schon wieder besser. Wenn nicht sollten Sie ihn unbedingt dem Tierarzt vorstellen.

 

Muss ich meinen Hund im Winter anders ernähren?

Tiere, die sich überwiegend draußen aufhalten oder draußen gehalten werden, haben im Winter einen erhöhten Energieverbrauch, um sich warm zu halten. Bei solchen Tieren muss die Futterration und Qualität im Winter anders und höher sein als im Sommer. Bei den meisten Stadt-Wohnungstieren spielt die Kälte für die Ernährung keine Rolle, denn sie gehen nur eine begrenzte Zeit draußen spazieren (bei minus 10 Grad sollte nicht mehr als eine Dreiviertelstunde spazieren gegangen werden).

- Aber Achtung:

Auch Tiere mit kurzem Fell und ohne Unterwolle benötigen im Winter mehr Energie, um ihren Wärmehaushalt zu regulieren. Das gilt unter Umständen auch für geschorene Tiere (nach Operationen oder Ultraschalluntersuchung) oder kranke Tiere. Fragen Sie daher gezielt ihren Tierarzt nach der Behandlung.

 

Quelle: Bundestierärztekammer Berlin

Hier können Sie sich das Originaldokument der Bundestierärztekammer herunter laden

 


Impfempfehlunge Hund

Impfempfehlungen für Hunde entnehmen Sie bitte dem Tierärzteverband (Bundesverband praktizierender Tierärzte)

 

  •    Was Hundehalter wissen sollten
  •    Die wichtigsten Infektionskrankheiten in Kürze


Hier finden Sie die aktuellen Impfempfehlungen

 


Hunde-Freilaufflächen in Bonn, Rhein Sieg Kreis und Köln

Hier haben wir für Sie die Information zu den Hundefreilaufflächen in Bonn und Umgebung zusammen getragen. Stand 27.11.2016. Wir können nicht gewährleisten, dass wir diese Angaben immer zeitnah aktualisieren können, daher bitten wir Sie sich nochmals auf den entsprechenden Seiten der Stadtverwaltungen zu rück zu versichern. Die Links, soweit bekannt, zu den relevanten Seiten haben wir für Sie eingefügt.

 

Ich persönlich wünsche mir mehr Rücksicht seitens aller Hundebesitzer. Das bedeutet, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass von nicht angeleinten Hunden "keine Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgehen darf". Darüber hinaus sollte jeder beim Verlassen der Freiflächen innerhalb der Ortschaft den Hund wieder anleinen. Die Häufchen auf den Wiesen zu entfernen, ist ein unbedingtes MUSS...wer tritt schon gerne in einen Hundehaufen.

 

Hundefreilaufflächen in Bonn:

  • Heiderhof, am Philosophenring
  • Derletal , Hardberg (Nähe Schützenhaus)
  • Rheinaue (Nähe Forschungszentraum caesar, Hochkreuz)
  • Finkenberg (Limperich)
  • Waldenburger Ring - im Grünzug Nord, in unmittelbarer Nähe der BAB 555

Quelle: Stadt Bonn

 

HUndfreilaufflächen im Rhein-Sieg-Kreis:

 

Troisdorf

  • Freiheitsstraße Troisdorf Spich
  • Paul-Müller-Str., Rathhaus Troisdorf

Hennef

  • Am Kuckuck, Hennef

Siegburg/ Sankt Augustin

  • Schulstraße, Sankt Augustin
  • Michaelsberg Siegburg

Quelle: Bund Rhein-Sieg-Kreis, Hundeauslaufflächen

 

 

Hundefreilaufflächen in Köln

 

Linksrheinisch

  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Chorweiler,mit den Stadtteilen Chorweiler, Heimersdorf, Lindweiler und Seeberg
  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Ehrenfeldmit den Stadtteilen Bickendorf, Bocklemünd/Mengenich, Neuehrenfeld, Ossendorf und Vogelsang
  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Innenstadtmit den Stadtteilen Altstadt-Nord, Neustadt-Nord und Neustadt-Süd
  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Lindenthalmit den Stadtteilen Lindenthal, Müngersdorf, Sülz und Weiden
  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Nippesmit den Stadtteilen Bilderstöckchen, Longerich, Mauenheim, Niehl und Nippes
  •  Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Rodenkirchenmit den Stadtteilen Bayenthal, Godorf, Marienburg, Raderthal, Rondorf und Zollstock


Rechtsrheinisch

 

  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Kalkmit den Stadtteilen Brück, Höhenberg, Humboldt/Gremberg, Kalk, Merheim, Neubrück und Ostheim
  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Mülheimmit den Stadtteilen Buchheim, Dellbrück, Holweide, Mülheim und Stammheim
  • Freilaufflächen für Hunde im Stadtbezirk Porzmit den Stadtteilen Eil, Urbach, Wahnheide, Westhoven und Zündorf

 

Quelle: Stadt Köln, Freilaufflächen für Hunde

 


Urlaub mit Hund

Tipps zu dem Thema Urlaub mit dem Hund

Hier möchte Ihnen Hundherum Bonn ein paar Tipps, Informationen, Links und sonstigem Wissenwerten rund um das Thema Urlaub mit dem Hund. geben.

Was muss beachtet werden, was ist dem Hund zuzumuten? Einreisebestimmungen, Hund im Fugzeug, Hundepensionen, Gute Unterkünfte mit Hund etc.

 

Urlaub mit dem Hund - Reise mit dem Flugzeug - Einreisebestimmungen

Informationen zu Transport von Tieren in Flugzeuge und Einreisebestimmungen.

Die Richtlinien für das Mitführen eines Hundes in die Kabine sind unterschiedlich. In der Regel liegt das maximale Gewicht zwischen 6-9 Kilo. Alles darüber muss als "Gepäckstück" abgegeben werden.

Die Einreisebestimmungen sind für jedes Land unterschiedlich, daher gibt es hier keine allgemein gültige Regel.

Wertvolle Informationen/Services zu diesem Thema erhalten Sie hier:

 


Hundeleckerlies selber machen

 

Hier finden Sie einige Links zu Seiten, die Rezepte für Leckerlies anbieten. Ich kann besonders die empfehlen, die Leberwurst enthalten. Diese wirken wahre Wunder...

 

 


Zitate, Sprichworte und weisheiten rund um den hund

 

Hier werden wir eine kleine Zitate- und Sprüchesammlung rund um den Hund anlegen und regelmäßig neue einstellen. 

Wir wünschen gute Unterhaltung!

 

  • "Gott hat die Erde, den Himmel und das Wasser geschaffen,
    den Mond und die Sonne.
    Er schuf Menschen und Vögel und wilde Tiere.
    Aber den Hund erschuf er nicht: er hatte bereits einen."
    Sprichwort der Amerikanischen Ureinwohner
  • "Der Hund braucht sein Hundeleben.
    Er will zwar keine Flöhe haben,
    aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."
    Robert Lemke
  • "Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen,
    aus ihm einen halben Menschen zu machen.
    Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht,
    selbst zu einem halben Hund zu werden."
    Edward Hoagland
  • "Ein Hund, der nicht arbeiten darf, stumpft ab,
    verkümmert seelisch und ist eine bedauernswerte Kreatur."
    Eberhard Trumler
  • "Je mehr ich von den Menschen sehe,
    um so lieber habe ich meine Hunde.!
    Friedrich der Große
  • "Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt,
    dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch."
    Mark Twain (am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • "Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
    Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln,
    so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"
    Willy Breinholst
  • "Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln,
    aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln."
    Astrid Lindgren
  • „Anstatt unsere Hunde zu vermenschlichen,
    sollten wir zumindest versuchen,
    uns so gut es geht zu verhundlichen.“
    Günther Bloch 1998