Tagebuch der Hunde-Trainerin
Hier möchte ich Sie an interessanten Geschichten, Erlebnissen und Anektoden aus dem Hundetraining und der Hundeerziehung teil haben lassen. Das Hundetraining wird niemals langweilig, denn jeder Hund ist ein solch eigener Charakter, sodass er immer wieder für eine Überraschung gut ist.
Wann immer es die Zeit zu lässt, werde ich hier kleine Berichte einstellen, um Sie noch näher an meiner Arbeit mit den Hunden teil haben zu lassen.
Ich veröffentliche hier nur Namen und Bilder mit ausdrücklicher Zustimmung der Halter. Alle übrigen Berichte werden anonym bleiben.
Des Weiteren werde ich hier allgemeine Beiträge rund um den Hund veröffentlichen, die in meinem Augen für Hundehalter interessant sein dürften.
Geschichten aus dem Hundetraining bei Hundherum Bonn
Geschichten rund um den Hund
Alltag eines Hunde(halters)
Der Tut Nix…
ein Satz, den wohl jeder Hundehalter, Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer oder Skater schon x-mal gehört hat.
Ein Satz, der meiner Meinung nach folgendes aussagt:
Nix, einfach gar nix!
Soll ich über hellseherische Fähigkeiten verfügen? Was genau will man mir damit eigentlich mitteilen?
„Tut“ der…
- mich nicht anspringen?
- mich nicht beißen?
- mir nicht nachlaufen bzw. mir nicht nachjagen?
- meinen Keks oder mein Butterbrot nicht klauen?
- meinen Hund nie angreifen?
- meinem Hund nicht drohen?
….die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Haben sich die „Tut Nix-Aussager" eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, dass eventuell der andere Hund, der sich an der Leine befindet, etwas „tun“ könnte bzw. dass sich dieser Hund aus einem seitens seines Halters vorausschauenden und wichtigen Grund / Verhaltens an der Leine befindet,
weil er…
- ansteckend krank ist,
- unverträglich mit Artgenossen ist und diese bei Unterschreitung seiner Individualdistanz angreifen könnnte? Und dies insbesondere an der Leine!
- zur Zeit gerade heiß ist und man keine Welpen möchte?
- ohne Leine jagen gehen könnte?
Auch Halter kleiner Hunde sehen es wesentlich lieber, wenn beispielsweise ein spielerisch angaloppierender Labrador mit Lebendgewicht von 30 Kg sich nicht sofort auf seinen Chihuahua stürzt bzw. ein Jack Russell Terrier sein übersteigertes Selbstbewusstsein nicht gegenüber einem Schäferhund demonstrieren kann.
Die Hundehalter, die Ihren Hund NICHT an die Leine nehmen oder abrufen (wenn das bei ihrem Hund funktioniert), verhalten sich gegenüber Ihren Mitmenschen extrem verantwortungs- und rücksichtslos!
Eine sehr aktuelle Geschichte einer Kundin dazu:
Sie hat einen Rüden, der Probleme mit dem Unterschreiten seiner Individualdistanz durch andere, vor allem kleinere Rüden, hat. Die Kundin nimmt Ihren Hund an die Leine, sobald ein anderer Hund in Sicht kommt, um somit mögliche Probleme (aber auch Diskussionen mit anderen Hundehaltern) zu vermeiden.
So auch geschehen am letzten Wochenende in Kessenich.Trotz des Anleinens des Hundes sah sich die Besitzerin der französichen Bulldogge nicht veranlasst, den eigenen Hund an die Leine zu nehmen. Daraufhin blieb meine Kundin stehen und wartete, bis die andere Hundebesitzerin ihr Aufmerksamkeit schenkte (was dauerte..). Daraufhin forderte sie die Dame auf, ihren Hund an die Leine zu nehmen. Und nun begann das ihr allzu bekannte Prozedere:
- Warum?
- Meiner ist unverträglich mit dieser Rasse
- Meiner tut aber nichts
- Das ist meinem egal, er hat schlechte Erfahrungen mit dieser Rasse gemacht und mag es nicht, wenn sie ihm zu nahe kommen
- Was für ein Quatsch, haben sie Ihren Hund nicht im Griff?
- Doch, ich hoffe sie Ihren auch. Bitte stellen Sie sicher, dass er nicht auf meinen zuläuft
- Die Dame nimmt ihren Hund NICHT an die Leine, stellt sich vor ihn, kehrt meiner Kundin den Rücken zu und unterhält sich weiter mit ihrer Bekannten
- Meine Kundin geht mit ihrem Hund (im Beschwichtigungsbogen mit möglichst viel Abstand) vorbei UND
- Es passierte genau das, was zu 90% der Fälle passiert: Der andere Hund blieb NICHT auf seinem Platz, schoss an seiner Besitzerin vorbei, rannte auf den Hund meiner Kundin zu (der sich bis dahin ruhig verhielt) und unterschritt absolut furcht- und respektlos dessen erträglichen Mindestabstand
- Der Hund meiner Kundin reagierte entsprechend und teilte dem anderen recht deutlich mit, dass ihm das nun nicht gefiele und er besser Abstand hielte. Dazu spürte er -als sehr sensibler Hund- natürlich den ernormen Stress (und auch Ärger) seiner Halterin (dem anderen Ende der Leine), der sich auf ihn übertrug.
- Die Besitzerin des anderen Hundes schaute nur verächtlich, rief Ihren Hund mehrfach, der sie NATÜRLICH absolutut ignorierte, da er auf etwas ganz anderes konzentriert war. Auch weitere Rufe wurden nicht befolgt, statt dessen lief der Hund noch lange hinter meiner Kundin und deren Hund her. Diesen/einen Hund im Rücken zu haben ist nicht nur für den Hund meiner Kundin äußerst unangenehm und bedrohlich
- Die andere Dame machte keine Anstalten ihren Hund davon abzuhalten, meinte nur, meine Kundin solle einfach weiter gehen, ihr Hund käme schon irgendwann zurück
- Nun ja, das tat er schlussendlich irgendwann auch einmal
- Wie hätte die Dame wohl reagiert, wenn meine Kundin ebenso ignorant gewesen und die beiden Hunde einfach sich selbst überlassen hätte?
- Wie hätte die Dame reagiert, wenn der Hund meiner Kundin den ihrigen (weg-)geschnappt hätte? Und dieser vielleicht verletzt worden wäre?
- Wem hätte sie wohl die Schuld an einer möglichen aggressiven Auseinandersetzung gegeben?
- Wäre es nicht für alle Beteiligten das Einfachste und Sicherste gewesen, den Hund kurz anzuleinen und den anderen Hund passieren zu lassen?
- Die Antwort lautet: JA!
- Bleibt aber eine Frage: "Warum tun die Halter (auch) nix"
Zuletzt möchte ich noch auf eine Frage aus dem Landeshundegesetz,
Sachkundetest zum Erlaubnisverfahren für Hunde nach § 3 Abs. 1,2 und § 10
Abs. 1, aufmerksam machen:
"Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren, es kommt ein
Spaziergänger mit angeleintem Hund entgegen. Wie verhalten
Sie sich?" Richtige Antwort: Den Hund anleinen und den Entgegenkommenden mit
Abstand passieren.
Alltag einer Hundetrainerin in Bonn
Zu viel Leine für zu wenig Hund
Der kleine Chihuahua mit der Leine eines großen Rottweilers
Heute Morgen stand ich an der Bushaltestelle und es gesellte sich ein junger Mann mit einem kleinen Mischlingshund der Größe eines Chihuahuas dazu. An seinem Hals war ein schweizer Hundehalsband befestigt, das so groß war wie der Kopf des Hundes selber. Zu allem Überfluss hing an diesem überdimensional großen roten Halsband eine dazu passende große Leine, mit der man einen Hund in Rottweiler-Größe problemlos hätte führen können.
Hier lässt sich zu Recht an dem Einfühlungsvermögen des Hundehalters zweifeln. Der Karabiner dieser Leine war so schwer, dass der Hals des Hundes nach unten gezogen wurde. Heutzutage gibt es doch so viele verschiedene Hundeleinen, die der Größe und dem Gewicht des Hundes angepasst sind.
Ich persönlich bevorzuge Hundeleinen, die eine Länge von 3 Metern aufweisen, damit der Hund nicht ständig in die Leinenspannung gerät und gleichzeitig verstellbar sind, so dass man in der Stadt verkürzt schlendern kann. Der Karabiner sollte so klein wie möglich und so groß wie nötig sein. Die Breite der Leine sollte sich dem Gewicht des Hundes anpassen, wie beispielsweise:
- 5 mm Breite für sehr kleine Hunde bis 8 kg
- 8 mm Breite für kleine Hunde bis 12 kg
- 10 mm Breite für mittelgroße Hunde ab 12 kg
- 12 mm Breite für große Hunde ab 20 kg
- 15 mm Breite für große Hunde ab 30 kg
Ich wünsche allen Hundehaltern und ihren Hunden eine schöne und vor allem unbeschwerte Zeit.
Ihre Dorothea Bungart
Hundetrainerin & Hundeerzieherin
Hundeschule Hundherum Bonn
Merlin - vom Problemhund zum Musterschüler...
... dank eines intensiven und konsequenten Hundetrainings
Wer hätte das noch vor einem Jahr für möglich gehalten? "Problemhund" Merlin völlig entspannt inmitten der Junghunde-Gruppe?
Noch vor ca. 1,5 Jahren war dies kaum vorstellbar. Merlin ist zwar ein in allen "Hundelebenslagen" sehr entspannter und gelassener Hund, doch eine Situation hat ihn (und sein Frauchen) noch immer aus der Ruhe gebracht: Andere Rüden!
Ein "Leinenrüpel", wie er im Buche steht und auch im Freilauf hat er oftmals recht "aggressiv" auf seine männlichen Artgenossen reagiert. Ein "Problemhund" ... Er ließ sich extrem schnell provozieren, konnte aber auch andere Hunde durch Fixieren gut aus der Ruhe bringen. Kurzum, der Kontakt mit anderen männlichen Hunden war immer recht stressig und wurde von seiner Besitzerin so weit wie möglich vermieden. Ein paar schlechte Erfahrungen mit anderen Rüden haben seine Abneigung gegen diese noch vergrößert.
In Rudeln tat er sich recht schwer, war unsicher, überfordert und kommunizierte nicht immer sehr eindeutig.
Dieses Verhalten hatte er von der Straße mitgebracht (er kam mit 1,5 Jahren nach Deutschland) und es wurde trotz großen Bemühens der Besitzerin nicht wirklich spürbar besser.
Wir haben sehr intensiv mit Merlin gearbeitet, um auch für ihn diese Situationen mit so wenig Stress wie möglich zu verbinden. Begegnungen mit anderen Hunden wurden positiv belegt und mit sehr viel Ruhe "abgewickelt".
Natürlich fing das Training zuhause an, es wurde mehr Kopfarbeit trainiert, das Suchen und Apportieren (Merlins Leidenschaft) intensiver betrieben, die Rangordnung noch einmal klar festgelegt. die leise Kommunikation trainiert und einige "Spielregeln" neu definiert bzw. wieder "eingeführt".
Im "Außen-Training" wurde intensiv an der Mensch-Hund-Bindung gearbeitet und Merlin immer wieder alternative Beschäftigungen angeboten. Nur Spazierengehen reicht dem jungen Mann nicht, da kommt er vor lauter Langeweile gerne mal auf dumme Gedanken... Und natürlich musste auch Merlins Frauchen lernen, anders mit den Situationen umzugehen. Nämlich souveräner und ruhiger. Merlin ist ein sehr sensibler Hund, der jede Schwingung wahr nimmt und sich sehr an seiner Besitzerin orientiert. Somit signalisierte ihre Nervosität und Unruhe ihm sofort, dass der "Feind" in der Nähe ist.Das lange bevor er ihn selbst wahr nahm.
Darüber hinaus wurde Merlin mittels des Kastrations-Chips Suprelorin für 6 Monate chemisch kastriert, denn wir wollten herausfinden, ob sein schlechtes Verhalten gegenüber Rüden nicht auch noch hormonell verursacht wurde. In dieser Zeit zeigte sich, dass sich sein Verhalten noch einmal besserte. Insbesondere wurde er von seinen potenten Artgenossen nicht mehr als Rüde wahr genommen und somit auch deutlich weniger von diesen provoziert. Seine Besitzerin hat ihn auf Grund dieses positiven Effekts dann operativ kastrieren lassen.
Inzwischen muss ich sagen, dass Merlin und seine Besitzerin wahre "Vorzeige-Kunden" geworden sind. Sie haben alles richtig und konsequent umgesetzt und ernten nun die Lorbeeren Ihrer Arbeit. Eine harmonische Beziehung, eine enge Bindung, ein deutlich gelassenerer Hund, kurzum, sie haben es geschafftt zu einem gut funktionierendem Team zu werden. Ihre gemeinsamen Spaziergänge verlaufen nun deutlich ruhiger, stressfreier und entspannter. Beide haben viel Spaß mit- und aneinander. Dies zu erleben ist für eine Hundetrainerin die größte Belohnung und Bestätigung :-)
Dass es funktioniert hat, zeigen diese Bilder. Merlin, der Senior-Hund, völlig gelassen und ruhig inmitten der wilden Junghunde. Diese Premiere hat er absolut souverän gemeistert! Von Problemhund keine Spur mehr. Natürlich lässt er sich hier und da noch einmal provozieren, aber beide meistern auch diese Situationen sehr souverän. Nach wie vor verträgt Merlin an der Leine keinen zu kleinen Abstand zu anderen Rüden und das wird auch so bleiben. Aber da ist es ein einfaches, den für ihn erträglichen Abstand einzuhalten, indem man ausweicht und somit einen ausreichend großen Abstand einhält.
Merlins Werdegang vom "Problemhund" zum "Musterknaben" zeigt sehr deutlich, wie viel -auch in höherem Alter- noch möglich ist, wenn man diese Aufgabe mit der notwendigen Portion Motivation, Wissen und Konsequenz angeht.
Ein wunderbare Bestätigung meiner Arbeit als Hundetrainerin. Vielen Dank, lieber Merlin. Vielen Dank, liebe Ulla :-)
Sternchen hat ein gutes zuhause gefunden

- Jack Russel Welpe Sternchen hat ein neues zuhause gefunden
Die Hundeschule Hundherum Bonn ist sehr froh darüber,
dass Jack Russel Rüde Sternchen in gute Hände vermittelt
werden konnte und wünscht dem kleinen Vierbeiner
ein wundervolles Hundeleben.
Jack Russel Welpe Sternchen
Absolut liebenswerter Welpe sucht noch ein zuhause
Sternchen, ein Jack Russel Welpe, erblickte am 05.12.2010 in St. Augustin das Licht der Welt und ist als einziger von seinen Geschwistern gegen eine Schutzgebühr noch zu vergeben.
Er wurde liebevoll privat gezüchtet und hat stolze "Hundeeltern". Er ist tricolor, wurde mehrfach entwurmt, und im Alter von 8 Wochen geimpft.
Er ist lieb, verschmust, neugierig und verspielt.
Da er auf dem Rücken einen kleinen weißen Fellfleck trägt, erhielt er seinen Namen "Sternchen". Bei Interesse können Sie sich gerne an die Hundeschule Hundherum Bonn wenden.
Tel. 0228-207 95 33
Emmi - ein wahrer Spürhund

Eine gut trainierte Hundenase
Vor einigen Tagen hatte ich Milla, eine Hündin, die ich schon lange trainiere, als Therapiehund zu einem Einzeltraining mitgenommen.
Nachdem ich Milla bei ihrer Besitzerin abgegeben hatte, stellte ich ärgerlich fest, dass ich meinen Handschuh im Wald verloren hatte. Ich bat die Halterin von Milla auf ihrem nächsten Spaziergang mal die Augen auf zu halten, in der vagen Hoffnung, dass sie ihn vielleicht auf ihrem Weg finden könnte.
Und dann passiete das fast Unglaubliche: Emmi, die zweite Hündin der Besitzerin, kam am folgenden Morgen im Dunkeln (6.15 Uhr) plötzlich ganz stolz zu Ihrer Besitzerin und hatte meinen Handschuh im Maul!
Ich war so glücklich und stolz auf die kleine Emmi. Sie hat meinen Geruch -14 Stunden später!- wahrgenommen und den Handschuh Ihrer Halterin apportiert.
Das ist eine absolute Höchstleitung und zeigt, dass -insbesondere das Mantrailing Training- Emmis Geruchssinn und ihre Suchfähigkeiten enorm gut trainiert haben. Ihre Freude war annährend so groß wie meine an Ihrer enormen Leistung, die sie erbracht hat! Für eine Hundetrainerin sind solch "kleine Wunder" die größte Belohnung, die sie von ihren vierbeinigen Schülern erhalten kann.
Nicht nur Emmi, sondern auch viele meiner anderen "Schüler" machen mich so oft stolz und froh, Sie bestätigen mich in meiner Arbeit und geben mir Motivation und den Glauben daran, dass durch ein gezieltes Training und konzequente Umsetzung der Halter jeder Hund so viel lernen kann. Egal wie alt er ist, woher er kommt, welche Vergangenheit er hat oder wie geartete problematische Verhaltensweisen er aufweist.
Hunde sind einfach tolle Wesen und wunderbare Wegbegleiter!
Diese Welpen suchen ab Januar dringend ein Zuhause
Wer möchte diese Welpen bei sich aufnehmen und vor dem Tierheim bewahren?
Eine unglaublich Geschichte...
Tierliebe Freunde haben diese bei sich aufgenommen, nachdem sie von der Polizei in Lloret in einer Mülltonnen gefunden wurden. Sie ziehen sie gerade mit der Flasche auf und suchen für die beiden goldigen Mädchen dringend ein zuhause.
Bei ernsthaftem Interessen wenden SIe sich bitte an Hundherum Bonn, wir werden dies dann an die Finder weiter leiten!
(Kontakt).
Wir würden uns sehr freuen, wenn die beiden in Deutschland ein schönes "Nest" finden würden.
Hier der Aufruf der Finder im Originaltext:
"Liebe Freunde,
am 3.11. haben wir zwei Welpen bei uns aufgenommen und päppeln die beiden mit der Flasche auf.
Sie wurden von der Polizei in der Mülltonne in Lloret gefunden - erst wenige Tage alt und mit geschlossenen Augen.
Lea und Blondie haben wir sie genannt. Sie fangen jetzt langsam an zu laufen und die Welt zu erkunden.
Gern behalten wir sie noch ein paar Wochen bei uns und möchten sie dann im Alter von 8 bis 9 Wochen an liebevolle Menschen abgeben.
Wir selbst haben ja bereits zwei Hunde (Tina und Anton) und so sehr wir uns auch in die Beiden verliebt haben ... es wird einfach zu viel.
Wir würden es nur nicht übers Herz bringen, die beiden ins Tierheim zurückzubringen.
Deshalb wenden wir uns hoffnungsvoll an Euch.
Bitte fragt alle Freunde, Bekannten, Familie und Arbeitskollegen, ob jemand einen so goldigen Hund möchte (oder beide).
Wie es aussieht sind Lea und Blondie Labradore bzw. Mischlinge.
Wir könnten uns vorstellen, die Beiden im Januar nach Deutschland zu bringen.
Anbei ein paar Fotos von Lea und Blondie.
Wir wünschen Euch eine friedliche und besinnliche Vorweihnachtszeit und alles Liebe.
Herzlichst
Günter und Kathrin"
Entlaufene Hündin Lou nach vier Wochen gefunden!
Nach vier langen Wochen wurde die Deutsche Jagdterrierhündin Lou wie durch ein Wunder gerettet. Abgemagert und verstört, aber glücklicherweise nicht in Lebensgefahr, lebt sich Lou nun langsam wieder ein. Es wird noch etwas dauern und ein einfühlsames Training erfordern, bis sie dieses traumatische Erlebnis verarbeitet hat, aber Lou ist ein tapferes Mädchen und ich bin überzeugt, dass sie bald wieder fit und fröhlich durch die Hundewelt springen wird. Ich werde im Tagebuch ihre Fortschritte dokumentieren. Aber zunächst lasse ich die kleine Dame und ihre Familie erst einmal zur Ruhe kommen.
Lou, die am 13. September 2010 entlaufen war, wurde am 10.Oktober 2010, 4 Wochen nach ihrem Verschwinden, durch Zufall von Familie Kreuzer in einem Ückesdorfer Waldstück gefunden. Während der Vorbereitungen für ein Geocaching anlässlich des bevorstehenden Halloween-Festes, hat Familie Kreuzer die Hündin durch Zufall in einem sechs Meter tiefen schmalen Kanalschacht, der nicht abgedeckt war, entdeckt und befreit. Sie brachten Sie zu einem befreundeten Tierarzt, der die Erstversorgung der komplett abgemagerten Hündin vornahm. Anschließend benachrichtigten sie das Bonner Tierheim, wo man über das Verschwinden von Lou informiert war und somit die Telefonnummer der Halter weiter geben konnten. Inzwischen ist Lou wieder bei ihren überaus glücklichen Besitzern. Sie befindet sich zur Zeit noch in ärztlicher Behandlung, war aber sehr begeistert, endlich wieder zu Hause zu sein. Der 10.10.2010 wird immer in meinem Gedächtnis bleiben - solch eine tapfere Hündin, 4 Wochen unter diesen Bedingungen zu überleben gleicht einem Wunder! Lou, Du bist eine Heldin !!!
Der Dackel, der nicht Auto fahren
und auch nicht über fremde Schwellen schreiten wollte
Heute möchte ich Ihnen eine kleine (Erfolgs-)Geschichte von Dackel-Mix Mia erzählen.
Mia zog vor einigen Monaten aus dem Köln-Dellbrücker Tierheim in die Voreifel zu einer neuen Familie. Alles schien prima bis auf die Tatsache, dass Mia die Autofahrt vom Tierheim in ihr neues Hause als sehr schrecklich empfand und von dem Moment an beschloss, freiwillig nie wieder in ein Auto zu steigen. Auch eine fremde Umgebung und das Überschreiten von Türschwellen ein absolutes no go – sie legte sich einfach hin und ging keinen Schritt mehr weiter.
Die engagierten neuen Hundebesitzer taten alles, um Mia sowohl eine Autofahrt als auch Türschwellen im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen – aber sie ließ sich durch nichts beeindrucken. Eine enorme Beeinträchtigung für die neuen Besitzer, da an gemeinsame Autofahrten nicht zu denken war und somit Besuche beim Tierarzt, von Freunden, aber auch ganz normale Ausflüge oder Urlaubsfahrten tabu waren.
So entschieden sie sich, den Rat und die professionelle Unterstützung eines Tiertrainers in Anspruch zu nehmen. Sie wollten Mia zu nichts „zwingen“, um die Angst und Ablehnung der Hündin nicht weiter zu vergrößern. Mia musste geholfen werden. So lernte ich Mia und ihre Familie vor vier Wochen kennen.
Nach einem ausführlichen ersten Gespräch und einem Spaziergang in der häuslichen Umgebung konnte ich mir einen ersten Eindruck verschaffen und feststellen, wo der Schuh drückt. Wir vereinbarten weitere Treffen und es gab ein paar „Hausaufgaben“, die die Familie wirklich in sehr beeindruckender Weise mit viel Liebe und Geduld umsetzten.
Insgesamt war ich vier Mal dort und heute, vier Wochen später, springt Mia freudig in das Auto, fährt mit der Familie durch den Ort und läuft mit der Leichtigkeit des Seins über fremde Türschwellen. Das allein hat Mia ihrer Familie zu verdanken, die wirklich alle Trainingstipps geduldig und mit viel Freude, Konsequenz und Engagement umgesetzt haben. Als sie mir stolz zeigten, wie schnell und gerne Mia in das Auto sprang und gar nicht mehr heraus wollte, bekam ich Gänsehaut und war zu Tränen gerührt.
Das ist eine Erfolgsgeschichte, von denen ich am liebsten tausende schreiben würde. Denn ich bin nur diejenige, die die Ursachen für Probleme, Ängste, Problemverhalten und vieles mehr analysieren und den Besitzern Hilfestellungen und Tipps geben kann, umsetzen müssen es jedoch die Menschen selber, da sie mit dem Hund leben und ihm die Chance geben sollten, lernen zu dürfen.
Wenn man den Haltern von Hunden nur klar machen könnte, dass kleine Veränderungen große Wirkung haben, die nicht jahrelang dauern müssen… Vielleicht hilft diese Erfolgsgeschichte ja dabei?
Kennt man erst einmal die Ursache für unerwünschtes Verhalten, dann ist dieses oftmals durch kleine Veränderungen im Umgang mit dem Hund, aber auch mit den entsprechenden „Problemsituationen“ recht schnell und einfach deutlich zu verbessern. Oder wie diese Geschichte zeigt, das Autofahren oder Überschreiten einer fremden Schwelle überhaupt kein Problem mehr. Hund und Halter sind froh, die Hundetrainerin auch!
Tasso informiert: Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto!
Hund im geparkten Auto:
Schon 20 Grad Celsius können tödlich sein!
Mit der Kampagne "Hund im Backofen" kämpfen die Tierschutzorganisation TASSO e.V. und die Online-Community dogspot.de für mehr Verständnis für Hunde im Auto. dogSpot - mit über 300.000 Mitgliedern die größte Hunde-Community im deutschsprachigen Raum – unterstützt die Aktion als Partner von TASSO.
Trotz Temperaturen von über 30 Grad Celsius finden sich immer wieder Autofahrer, die ihren Wagen in praller Sonne parken – mit dem Hund auf dem Rücksitz. "Dabei reichen schon Außentemperaturen von 20 Grad, um bei direkter Sonneneinstrahlung das Innere des Wagens in wenigen Minuten auf über 50 Grad aufzuheizen", erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. "Für den Hund bedeutet das akute Lebensgefahr."
Zur Aufklärung hat TASSO auch dieses Jahr Plakate und Infokarten produziert, die Tierfreunde an "neuralgischen Orten" wie Parkplätze an Supermärkten, Zoos oder Vergnügungsparks platzieren können. "Das Material ist kostenlos und kann unter www.tasso.net bestellt werden", sagt McCreight und empfiehlt denjenigen, die einen apathisch wirkenden, stark hechelnden Hund in einem geparkten Auto entdecken, einen Anruf bei der Polizei. Außerdem sollte der Besitzer ausfindig gemacht werden, beispielsweise durch einen Ausruf in den angrenzenden Geschäften oder über die Verantwortlichen von Zoos und Parks. "Die Polizeibeamten werden hoffentlich eine Scheibe des Wagens einschlagen und den Hund befreien", so McCreight. Die Kosten für den Einsatz müsse nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundebesitzer tragen. "Außerdem kann er mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen", gibt der TASSO-Chef zu bedenken.
Ist der Hund endlich befreit, sollte man sehr behutsam mit ihm umgehen und ihn keinesfalls beispielsweise mit kaltem Wasser überschütten. Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher empfiehlt feuchte Umschläge an Beinen und Pfoten. Durch die Verdunstung des Wassers werde die Körpertemperatur des Hundes schnell gesenkt. Eiskaltes Wasser sei auch fürs Trinken tabu. "Wenn der Hund überhaupt noch in der Lage ist, Wasser aufzunehmen, sollte dies temperiert sein", rät Wilcken. Ein Besuch beim Tierarzt sei in jedem Fall notwendig. "Hier kann der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen schnell ausgeglichen werden."
Sehen Sie unter www.tasso.net, was bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur im Auto passiert. Unterstützen Sie die Aktion "Hund im Backofen" auch auf dogspot.de und tauschen Sie sich mit anderen Hundefreunden aus.
Quelle: Tasso Newsletter vom 20.08.2010
© Copyright TASSO e.V.
Aussie Hündin Bella hat ein neues zuhause gefunden
Vor zwei Monaten hatten wir auf unserer Page über Bella, eine zweijährige Aussie-Hündin berichtet, die aus beruflichen Gründen abgegeben werden musste.
Inzwischen hat sie ein neues Zuhause gefunden! Wir freuen uns sehr darüber und wünschen ihr und Ihren neuen Besitzern eine wunderbare Zeit miteinander!
Harmonie trotz Startschwierigkeiten
Merlin und Eule ein ungleiches, aber inzwischen "berühmtes Paar" haben Ihre Startschwierigkeiten überwunden und freuen sich sehr aneinander. Zu verfolgen war diese Entwicklung in dem Büro von Merlins Frauchen. Zu Anfang war Merlin der kleinen Eule zu lebendig, forsch und "aufdringlich". Er freute sich sehr über Ihre Anwesenheit und verlieh dieser Freude sehr lautstark und begeistert Ausdruck. Eule dagegen hatte tüchtig Respekt vor ihm und wenn es ihr zu viel wurde, teilte sie Merlin SEHR lautstark mit, dass er den Bogen überspanne.
Die beiden Halter hielten sie zwar anfangs im Auge und Merlin wurde ab und zu auch "ausgebremst", aber den Rest machten die Hunde durch eine sehr deutliche und klare Kommunikation über Gesten und Blicke unter sich aus. Ja die beiden sprechen die gleiche Sprache und verstehen es dem anderen eindeutige Signale zu geben. Auch wenn Merlin in seinem Übermut hier und da von Eule eine sehr klare Ansage braucht, klappt das Zusammenleben sehr gut und beide freuen sich -insbesondere am Morgen- sehr über die Anwesenheit des Anderen.
Für die Halter und auch deren Kollegen sind die beiden eine wirkliche "Lehrstunde" zu Körpersprache und Kommunikation unter Hunden. Es ist interessant und spannend dieses ungleiche Paar zu beobachten!
In dem Artikel eines Harmonieblogs dienen Sie als Beweis für Herklits "These":
"Die schönste Harmonie entsteht durch das Zusammenbringen der Gegensätze."
Harmonie trotz Startschwierigkeiten
Unsere Deutschland Fan Hunde
Merlin nach der OP
Von Merlin gibt es ja schon einige Geschichten. Über das Training und seine Fortschritte, den DNA Test, die chemische Kastration mit Chip und mehr.
Merlin (und natürlich seine Halterin) sehe ich noch regelmäßig und verfolge seine Geschichte und auch Entwicklung mit großem Interesse. Selten kann man als Hundetrainer "Langzeitstudien" betreiben, da die meisten Hunde und deren Besitzer nach einigen Trainingseinheiten wieder "entlassen" werden können ;-)
Merlins Besitzerin hat sich -wenn auch sehr schweren Herzens- dazu entschieden ihren Hund operativ kastrieren zu lassen. Dass sein schlechtes Verhalten gegenüber seinen männlichen Artgenossen offensichtlich auch hormonell bedingt war, zeigte die Wirkung des Kastrations-Chip (chemische Kastration). Er ist ruhiger geworden, provoziert weniger, wird von potenten Kollegen auch weniger provoziert. Das Leben wurde also für Hund und Frauchen deutlich entspannter. Kombiniert mit dem Training (denn einiges ist nach den vielen Jahren ja bereits manifestiert, schlechte Erfahrungen können nun einmal nicht "operativ entfernt" werden) hat er gute Fortschritte gemacht und ist deutlich ruhiger und gelassener geworden. Und das soll so bleiben.
Im Zusammenhang mit der OP wurde nach einer Alternative zu dem ungeliebten Trichter gesucht. Merlin ist ein absoluter Knibbeler und man kann ihn nicht unbeaufsichtigt lassen. Also es musste ein Leckschutz her. Da kam der Halsring ins Spiel. Eine wunderbare Sache, allerdings bei Merlin wenig hilfreich, er kam trotzdem an die Wunde. Der Ring hat die richtige Größe (L für große Hunde), ist aber nicht breit genug. Also in diesem Fall leider keine Alternative zur Halskrause..
Dann folgte für tagsüber die "Unterhosen-Version". Als ich ihn so sah, habe ich mich fast weg geschmissen vor Lachen. Sieht doch wirklich sehr niedlich aus. Hilft aber auch nur beschränkt, er braucht länger um dran zu kommen, Frauchen hat aber mehr Zeit zu reagieren. Eine Notlösung, die hilft, wenn er unter Beobachtung ist. Letzen Endes kam dann doch der Trichter auf den Hals (jede Nacht und wenn man ihn nicht permanent im Blick haben kann). Inzwischen (nach einer Woche) juckt es nicht mehr so sehr und Merlin stellt das Lecken bereits bei einem Blick oder kurzen "Lass es" ein.
Nun ist er zum WM Hund geworden. Das "Schweißband" am linken Fuß dient zur Verhinderung des Leckens an der rasierten Einstichstelle der Kanüle. Diese scheint inzwischen mehr zu jucken, als die Narbe..
Quintesense: Es gibt momentan wohl keine Alternativen zur ungeliebten Halskrause…
Es gibt noch mehr von Merlin zu berichten, denn ihm wurden auch zwei Zähne gezogen und eine Stimmbandlähmung festgestellt. Die finale Erklärung für seine Atemnots-Zustände. Nun recherchiert die Halterin zu diesem Thema (in Verbindung mit Herzfehler und Schilddrüsenunterfunktion) und sobald sie mehr weiß, wird sie darüber berichten. Ein interessantes Thema, das vielleicht auch ein neues Licht auf seine momentane Therapie auf "schwer-herzkranker" Hund wirft?
Bella sucht ein neues Zuhause
und wir möchten ihr dabei sehr gerne helfen, da sie einfach ein zauberhaften Wesen ist.
Nachfolgend die Beschreibung des Hundehalters Peter Horn.
"Aus Gründen beruflicher Umstellung suchen wir für unsere 2 Jahre alte reinrassige Aussie-Hündin Bella ein neues Zuhause. Bella ist ein hübsches Tri-Color-Mädchen mit dominantem Schwarz, karamellfarbenen Socken und weißen Schuhen.
Sie ist verschmust, gerne draußen unterwegs, hört auf wesentliche Kommandos, trägt gerne Holz durch die Gegend und kommt mit den anderen Hunden gut zurecht, solange diese sich nicht all zu sehr an Herrchen/Frauchen annähern. Dann neigt sie zu Eifersüchteleien.
Insgesamt ist sie jedoch ein absoluter Schatz, den wir nur sehr schweren Herzens abgeben. Da wir als Familie beruflich stärker belastet sind, kommt Bella leider inzwischen zu kurz und daher möchten wir Bella mittelfristig gut aufgehoben wissen, wo
- wenigsten eine Bezugsperson ganztags für den Hund da sein kann
- Erfahrung mit Hundehaltung besteht (definitiv nicht für Ersthundehalter!!)
- jemand Anregung für Bellas Kopfarbeit bieten kann. Sie ist ein Arbeitshund
- Platz für Bella vorhanden wäre. Ein Haus mit Garten wäre schön.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte telefonisch an uns.
Peter Horn
Mobil: 0172 . 5299 263
Büro 0228 . 320 370
Mail: peter.horn(at)wohnbau-service.de"
Körpersprache des Hundes - Lernen mal ganz anders
BHV Seminar - mit Hunden und positiver Verstärkung
Am vergangenen Wochenende besuchte ich mal wieder ein BHV-Seminar mit dem überaus spannenden Thema:
„Hundesprache unter der Lupe - Körpersprache beim Hund erkennen und richtig zuordnen“
Die Referentin war Christiane Wergowski geb. Quandt, Fachtierärztin für Verhaltenstherapie und 1. Vorsitzende des Ausbildungsrates beim BHV. Ein überaus interessantes und mitreißendes Seminar, bei dem ich wieder viel Neues dazu lernen durfte. Inhalte dieses Seminars waren u. a. :
- Geschichte und Methoden der Verhaltensbeobachtung
- die Ausdrucksregionen und –elemente
- der freundliche und entspannte Hund
- Angst und Stress I +II
- Imponieren und Drohen sowie Übungen zur Verhaltensbeobachtung
In der Gruppe konnten wir zu diesem überaus wichtigen und interessanten Thema jede Menge Fragen stellen, die Christiane Wergowski alle sehr ausführlich und eindrucksvoll beantwortete. Die Kombination aus Bildern, Theorie und Hunden vor Ort ließen leider die Zeit mal wieder wie im Fluge vergehen. Wenn der Unterricht in meiner Jugend früher doch auch so spannend verlaufen wäre. Der Austausch mit den Kollegen und all die Erfahrungsberichte geben mir immer wieder die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern.
Während den Pausen treffen sich die Teilnehmer sowie deren Hunde aus den verschiedenen Seminaren zur Pause. Interessant zu beobachten ist, wie all die Vierbeiner miteinander zurechtkommen. Die Kollegen verhalten sich vorausschauend und rücksichtsvoll aus der Sicht des Hundes – man beachtet die Individualdistanz eines jeden Hundes, auch höfliche Begrüßungen unter den Hunden wird ermöglicht. Ich wünschte mir, dass viele Hundehalter dies ähnlich handhaben würden. Mich beeindruckt immer wieder, dass so viele unterschiedliche Hunde trotz der relativen Enge so wunderbar miteinander klar kommen. Natürlich steigt während des Unterrichts der ein oder andere pupsige Duft in den Raum oder ein kleiner Schnarcher ist zu hören. Auch wenn mal ein Hund etwas wichtiges mitzuteilen hat, blasen die anderen ins gleiche Horn. Wir ignorieren das und fertig.
Erstmalig wurde eine Aktion von Viviane Theby und Tina Schnatz ausprobiert, von der ich gleich am ersten Tag profitieren durfte. Es ging darum, das Prinzip der positiven Verstärkung bewusst zu machen und im Alltag anzuwenden, und das nicht nur im Bezug auf den Umgang mit unseren Hunden. Jeder Seminarteilnehmer erhielt 15 „Belohnungs-Tags“ in Form von kleinen Zettelchen. Diese Zettelchen sollten an andere Seminarteilnehmer verteilt werden und zwar für alles, was ihnen bei diesen angenehm auffiel (z. B. das sich jemand vorstellt oder in ein Gespräch mit einbezieht oder dass sich jemand in einer Begegnungssituation mit angeleinten Hunden vorausschauend verhält etc.). Man schrieb den eigenen Namen mit Handy-Nr. auf die Zettel und gab diesen der ausgewählten Person. Diese wiederum schrieb ihren Namen und Handy-Nr. auf den Zettel, der dann in einem Behälter geworfen wurde. Abends und am anderen Tag wurde ein Zettel gezogen und diese beiden Personen erhielten jeweils einen Geschenkkorb mit tollen Preisen – tja, und gleich am ersten Tag gewann ich einen wunderbaren Geschenkkorb mit tollen Preisen. Also, bei mir hat diese positive Verstärkung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen – sprich, ich freute mich ganz ganz doll. Das war positive Verstärkung…..
Vielen Dank an Viviane Theby, Tina Schnatz und den BHV
Das bunte Bällebad in der Welpenschule
Hundekindergarten pur
Heute hatten die Welpen wieder Unterricht. Und dieser sollte ganz aufregend werden. Denn es gab einen kleinen "Agility Parcours" für die Hundekinder. Ein buntes Bällebad, einen Welpentunnel, und bunte Bänder an einer Stange.
Ich glaube nicht, dass ich heute viel schreiben muss, denn die Bilder aus der Welpenschule sagen mehr als 1.000 Worte. Es ist schön anzusehen, wie neugierig, aber auch sehr unterschiedlich der einzelne Welpe an die Aufgaben heran geht. Ein jeder ist ein liebenswertes Unikat, kann ich nur sagen.
Es macht Spaß, die Welpen entwickeln sich zu sozialen Wesen, die jede Woche aufs neue lernen, sich neuen Herausforderungen und Erlebnissen zu stellen. Der Grundstein für einen sicheren und sozial verträglichen Hund wird hier gelegt.
Und für das nächste Training habe ich mir auch schon etwas ganz Tolles überlegt.... Aber das verrate ich noch nicht...
Wühltischwelpen - nein danke!

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Heute durfte ich einen kleinen Boxer-Welpen kennenlernen. Die Halter fanden ihn über das Internet. Das Bild des jungen Welpen sah so ansprechend und "süß" aus und der Preis stimmte auch noch. Sie fuhren zu der angegebenen Adresse und verliebten sich, wie so oft, sofort in die wunderschönen Augen des kleinen Kerls.
Der Verkäufer wollte den Welpen möglichst schnell loswerden und konnte oder wollte auch keine Angaben zu den Eltern machen. Darüber hinaus schien er noch weitere Welpen verschiedenster Rassen zu verkaufen.
Der Impfpass zeigte, dass der Hund aus Polen stammte. Aufgrund eines aufgeblähten Bauchraumes und Blut im Stuhl, mussten die neuen Welpenbesitzer am nächsten Tag sofort zum Tierarzt. Dort stellte sich heraus, dass der Hund total verwurmt war und eine schwere Magen-Darm-Erkrankung hatte. Außerdem schien der Kleine viel zu früh von der Mutter getrennt worden zu sein (das angegebene angebliche Alter konnte laut Angaben des Tierarztes unmöglich mit der Größe übereinstimmen).
Der kleine Boxer musste also in den ersten drei Wochen seiner so wichtigen Welpenzeit zunächst einmal überwiegend nur in seinem neuen zu Hause verweilen, da sich die infektiöse Erkrankung auf andere Hunde übertragen kann. In diesen drei Wochen haben die Besitzer ein Vermögen an Tierarztkosten ausgegeben, aber können und wollen sich natürlich nicht mehr von dem Kleinen trennen, sie haben ihn ja bereits in ihr Herz geschlossen.
Inzwischen befindet er sich langsam aber sicher wieder auf dem Weg der Besserung, so dass er auch mal vor die Türe darf, um seine neue Umgebung (Wiesen, Blätter, Gerüche, Geräusche, Menschen etc.) kennen zu lernen und die ersten scheuen Kontakte zu anderen Hunden aufzunehmen. Ob Spätfolgen zu erwarten sind, bleibt abzuwarten.
Dieses Beispiel hat mir mal wieder gezeigt, wie rücksichtslos Menschen mit Lebewesen Handel betreiben. „Wühltischwelpen“, die neben T-Shirts, Souvenirs und anderen alltäglichen Dingen an Ständen oder aus Kellern heraus verkauft werden.
Kaufen wir einen solchen Welpen, tragen auch wir dazu bei, dass Hündinnen als "Massenzuchtmaschinen" benutzt werden und unseriöse Händler damit einen schnellen Euro machen können. Oft werden die Welpen viel zu früh von ihrer Mutter getrennt und in stundenlangen Fahrten nach Deutschland gebracht. Ohne Rücksicht auf ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden. Die erste Lern- und Lebenserfahrung machen sie meist in absolut nicht artgerechter und angemessener Umgebung wie dem Zwinger, dunklen Kellern oder Ställen und Transportern. Das Ergebnis dieser Aufzucht- und Verkaufsmethoden sind meist unsichere, kranke, verängstigte und problematische Wesen.
Natürlich geben die Besitzer den Hund nicht mehr ab, wer kann das auch schon? - aber mit dieser Erfahrung werden sie sich mit Sicherheit nicht noch einmal für einen Welpen vom Wühltisch entscheiden, sondern gehen zu einem seriösen Züchter, um ein neues Familienmitglied mit einem besseren Start ins Leben zu erwerben. Am Ende zahlt es sich immer aus, etwas genauer hinzusehen, sich gut zu informieren über Züchter und Welpe und einen adäquaten Preis zu bezahlen.
Mir ist es ein großes Anliegen, die Massenproduktionen und den unseriösen Handel mit Tieren nicht zu unterstützen. Lassen Sie sich als Welpenkäufer nicht zu schnellen Entscheidungen hinreißen, recherchieren Sie nach seriösen Züchtern, stellen Sie Fragen zu Eltern, Ahnentafel, gesundheitlichen Untersuchungsergebnissen und Zuchtmethoden, sowie Betreuung und Förderungen der Welpen. Bei einem guten Züchter ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen gut geprägten und sozialisierten, wesensfesten und gesunden Welpen erhalten sehr groß. Wie ist der Welpe aufgewachsen, wurde er bereits mit unterschiedlichen Umweltreizen (z. B. Staubsauger, Kindern, Autofahrten, Musik) konfrontriert. Informieren Sie sich persönlich und vor Ort von den Aufzuchtbedingungen, ein seriöser Züchter ist jederzeit bereit, Ihnen Einblicke zu gewähren und Auskünfte zu erteilen u. a. über die Persönlichkeit der Welpen. Unterlässt er dieses aus nicht nachvollziehbaren Gründen, dann lassen Sie die Finger davon. Zu Ihrem eigenen und dem Wohl der Tiere!
Hier einige nützliche Links:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen
http://www.vdh.de/zuechtersuche/index.php
Auch ein Familienhund braucht Erziehung und Beschäftigung
Heute hatte ich einen Termin bei einer Familie, die einen 6 Jahre alten Golden Retriever Rüden besitzen.
Die Schwester des Besitzers und somit Tante der 2 Neffen und der 1 Nichte hatte mich um diesen Termin gebeten, bei dem die gesamte Familie anwesend sein sollte.
Warum wurde ich also "gerufen"? Wie so oft wurde der Hund vor einigen Jahren auf Drängen der gesamten Familie angeschafft. Ach wie war er süß und niedlich. Alles hing an ihm, aber wie so oft nur anfangs. Die "Arbeit", die mit dem Tier verbunden ist, blieb eines Tages an dem Vater hängen, der sich aber auch nur vor oder nach seiner Arbeit um den Hund kümmern kann.
Der Rest der Familie entzog sich der Verantwortung, mit dem Hund spazieren zu gehen, sich mit ihm zu beschäftigen oder ihn gar zu erziehen. So manches Mal ging der Hund auf eigene Faust "gassi".
Dabei hat der Hund ein wunderbares, sehr gelassenes und überaus verträgliches und liebenswertes Wesen.
Meine "Aufgabe" sollte es nun sein, den Kindern zu vermitteln, dass ein Tier auch Bedürfnisse hat, die gestillt werden müssen. Auch von ihnen. Um es für die Kinder nichts als "Zwang" empfinden zu lassen, habe ich mir im Vorfeld schon einige Spiele und Trainingsinhalte überlegt, die auch die Kinder als spannend empfänden, um sie somit mit Spaß an diese Aufgabe heran zu führen.
Es ging raus in die Natur und eines der Hauptprobleme war schnell klar. Der Hund zog an der Leine wie verrückt und "schleifte" so die Jugendlichen hinter sich her. Nichts, was wirklich Spaß macht. Also erklärte und demonstrierte ich ihnen, wie sie sich zu verhalten haben, wann immer der Hund an der Leine zieht, um dieses unerwünschte Verhalten zu ändern.
Es folgten einige andere Spiele und Beschäftigungen mit dem Hund und schlussendlich hatten die Kinder Spaß, der Hund lernte schnell, der Vater war froh, dies zu beobachten, und die Tante, die Initiatorin, optimistisch, dass sich zukünftig auch die anderen Familienmitglieder um den Hund kümmern würden.
Natürlich bedarf es auch hier konsequenter Umsetzung und sicherlich eines weiteren Termins, aber der Anfang ist gemacht und alle hatten ein Einsehen und Freude im Umgang mit ihrem Hund.
Eine neue Welpengruppe
1. Tag in der Welpenschule
Heute hatte ich mit der neuen Welpengruppe das erste Training. Leider habe ich gerade nicht die Zeit, darüber ausführlich zu schreiben und Bilder einzustellen. Aber das folgt sehr bald! Versprochen! Es macht Spaß mit den kleinen "Hundeschülern" und auch hier überraschen diese unterschiedlichen Charaktere doch immer wieder. Interessant ist zu beobachten, wie sich ein jeder der kleinen Wesen in die Gruppe einfügt und wie schnell eingentlich die Position des Einzelnen und "Hierarchie" im Rudel festgelegt wird. Bald also, wie versprochen, eine ausführlichere Geschichte zu der Welpengruppe in diesem Tagebuch.
Hundetraining in der Innenstadt Bonn
Heute war es so weit. Nachdem Merlin in den letzen Wochen so gute Fortschritte gemacht hatte, haben wir den Besuch der Bonner Innenstadt gewagt. Merlin hat kein Problem mit Menschen, Enge, Geschäften oder sonstigen Herausforderungen, die stadttypisch sind. Aber er mag es nun einmal nicht, wenn ihm andere Rüden zu nahe kommen. Da rüpelt(e) er schon gerne einmal rum.
Nach einer kleinen Übungseinheit auf der Hofgartenwiese ging es in der Mittagszeit mitten ins Geschehen. Remigiusstraße, Marktplatz (inkl. Marktbuden), Sternstraße hoch und runter. Das Timing war gut, es waren viele Hunde unterwegs, kleine, große, auf der Straße oder auch auf dem Arm (was Merlin nur sehr schwer händeln kann).
Doch Merlin und auch seine Besitzerin haben sich hier sehr souverän und ruhig verhalten. Das intensive und sehr konsequente Training der letzten Wochen hat zu einer deutlichen Verbesserung seines Verhaltens gegenüber seinen männlichen Artgenossen geführt. Seine Besitzerin ist nun sehr viel ruhiger und gelassener, wenn andere Hunde nahen, was sich natürlich positiv auf Merlin überträgt, denn er orientiert sich sehr an ihr.
Es war schön anzusehen, wie sich die beiden zu einem -auch in diesen Situationen- gut eingespielten und harmonischen Team entwickelt haben. Dies sind die Momente, in denen ich als Hundetrainerin stolz und glücklich bin, bei dieser Entwicklung mitgewirkt zu haben.
Mantrailing Training
Training mit Sunny und Merlin
Der Frühling ist da, wir gehen schwimmen!
Heute haben Sunny und Merlin ein gemeinsames Training gehabt. Sunny, die nach Jahren in sehr schlechter Haltung nun ein wunderbares zuhause gefunden hat, ängstigt sich vor vielen Dingen, die sie nicht kennt. Nicht verwunderlich, denn bei ihren Vorbesitzern hat sie nichts anderes gesehen und erlebt, als das Zuhause, oftmals nur ihr Körbchen. Nun entdeckt sie seit etwas über einem Jahr die Welt ganz neu - als kleine zaghafte und vorsichtige Hündin kann dies aber auch schon sehr aufregend sein.
Merlin dagegen ist ein mutiger Junge. Sunny und Merlin kennen sich recht gut, da sie sehr nah beieinander wohnen und sich oft besuchen. In der Vergangenheit haben die Halter festgestellt, dass Sunny sich sehr an Merlin orientiert, ihm oft Dinge nachmacht, die sie vorher nie getan hatte (z.B. in den kleinen Teich im Garten zu gehen, in den Merlin sich jedes Mal mit viel Freude und Elan schmeißt.)
Und somit ging es heute mit dem furchtlosen Wasserhund zum Rhein... ;-) Sunny schaute zu und mit Hilfe von ein paar Leckerlies und einer sehr entspannten Stimmung ging auch sie, anfangs recht vorsichtig, später schon mutiger in den Rhein!
Die anschließende Spielstunde in den Rheinauen belohnte sie für Ihren Mut.
Der Kong im Schuh
Ergebnis der DNA Analyse von Merlin
Nun endlich war es so weit. Das Ergebnis des DNA Tests war da. Die Spannung bei mir und auch der Halterin von Merlin war groß. Nun sieht man diesem Hund ja auch nicht wirklich eine andere Rasse als die des Labradors an...
Aber es sind Spuren einer anderen Rasse in ihm. Er ist fast reinrassig, was für einen Straßenhund schon eher ungewöhnlich ist, aber ca. 5% stammen von einem... na was glauben Sie? Sie werden nicht drauf kommen... : Von einem Pudel... Die Überraschung ist gelungen, kleiner Pudel Merlin ;-)
Besuch der Wildschweine
Heute war ich mit Merlin und seiner Halterin auf dem Venusberg. Zum Wildschwein-Gucken. Ja, Merlin, der alles jagt was nur schnell genug läuft, hat noch nie ein Wildschwein gesehen... Es war sehr interessant ihn zu beobachten. Die Rehe hat er, zu Überraschung seiner Halterin, fast ignoriert, die Wildschweine haben ihn da anfänglich ein wenig mehr interessiert. Anfangs etwas aufgeregt, saß er später hinter dem Zaun und schaute sich das Treiben der Muttertiere und seiner Jungen ganz entspannt an. Was war los mit Merlin? Seine Besitzerin hatte hier mit einer deutlich interessierteren und "aktiveren" Reaktion gerechnet.. So überraschen uns die Hunde doch immer wieder ;-)
Aber er hat an diesem Tag, vielen neuen und spannenden Ausdrücken ausgesetzt, sehr viel gelernt. Zum Beispiel seine neue "Aufgabe": Ich trage meinen Futterbeutel selbst. Normalerweise sehr schnell abgelenkt durch Gerüche, Bewegungen, Geräuschen hat sein Interesse an allem sehr schnell nach gelassen. Die Gegenstände waren schnell aus dem Maul fallen gelassen und für ewig vergessen. Inzwischen trägt Merlin seinen Futterbeutel mitunter schon einmal 15 Minuten am Stück. Und das mit einer großen Begeisterung (und auch zur Begeisterung der Passanten, die ihn belustig nachschauen).
Prüfung Hundeführerschein BHV
Es ist soweit, der Tag der Prüfung ist gekommen. Alle Teilnehmer der Vorbereitungsgruppe bei Hundherum Bonn sind erschienen, um den Prüfungsparcours zu durchlaufen.
Der Prüfer ist da, die Trainierin macht sich zum Elch und schon kann es los gehen.
Kreuz und quer geht es durch den Wald, aneinerander vorbei, aufeinander zu, mal liegt man sich in den Armen, mal schaut man einfach weg, das fremde Tier "der Elch auf 2 Beinen" erscheint immer mal wieder, es geht an Wildscheinen vorbei, es werden Leckerlies auslegt, an denen die Hunde vorbei gehen müssen (ja auch die beteiligten Labradore...), in Geschäften müssen die Hunde geduldig neben Ihren Haltern ausharren und noch vieles mehr wird Ihnen in dieser Prüfung abverlangt.
Doch egal, was sicher der Prüfer einfallen ließ, unsere Hunde lassen sich in keiner Situation, in in die er sie gebracht hat, aus der Ruhe bringen!
Sie haben sich vorbildlich verhalten und alle aus der Gruppe haben die praktische Prüfung anstandslos bestanden.Den theoretischen Teil haben die Halter ebenfalls erfolgreich absolviert.
Die Arbeit und Zeit, die wir hier investiert haben, hat sich gelohnt. Es ist ein schönes Gefühl, am Ende den Hundeführschein in Händen zu halten!
Herzlichen Glückwunsch!
Harry apportiert die Eheringe
Der Hund apportiert die Eheringe
Der Hochzeitstermin stand und es war klar: Nicht der Trauzeuge, sondern Harry sollte die Eheringe nach dem berühmten Satz "Sie können jetzt die Ringe tauschen" zum Altar apportieren.
Es wurde trainiert und alles klappte reibungslos. Harry hatte die Ringe in einem kleinen Strauß am Halsband befestigt und apportierte diese dem Brautpaar.
Ein gekonnter Auftritt, lieber Harry. Ein unvergesslicher Augenblick!

































































