Über mich

1957 in Bonn geboren wuchs ich im Kottenforst mit verschiedenen Tieren auf. Das Wichtigste für mich war es schon immer das Vertrauen der Tiere zu gewinnen, sie und ihre Verhaltensweisen und Motivation zu verstehen und deuten zu können. Tiere und insbesondere Hunde waren schon damals und sind noch heute ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens.
1999 entschloss ich mich dazu, meiner eigentlichen Berufung nachzukommen: „mit Hunden und ihren Menschen arbeiten zu dürfen“. Es begann die Suche nach qualifizierten Ausbildern sowie Ausbildungsmethoden, die mit meinen Vorstellungen der Hundeerziehung und des Hundetrainings übereinstimmten.
So fand ich zum „Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V.“ bei dem ich in den vergangenen Jahren diverse Seminare absolviert sowie Prüfungen abgelegt habe und inzwischen den
Titel "Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin BHV" führen darf.
Ständige Fortbildungen durch kynologische Fachseminare und der Austausch mit anderen Hundetrainern/-innen sind für mich selbstverständlich, um meine Trainings- und Erziehungsmethoden nach den neuesten Erkenntnissen der Verhaltensforschung, Psychologie und Neurobiologie weiter zu entwickeln - denn die Hundeausbildung sollte nicht an wissenschaftlichen Erkenntnissen über Sozial- und Lernverhalten von Tieren vorbeigehen.
Immer wieder habe ich von den Hunden in meiner praktischen Arbeit gelernt. All meinen Hundefreunden, von denen schon einige nicht mehr bei uns sind, sei ein großer Dank ausgesprochen.
Ich verzichte auf alle Methoden, die dem Hund Schmerz zufügen, ihn verunsichern oder erschrecken. Grenzen müssen sein - der Einsatz von Starkzwangmitteln wie so genannte Erziehungsgeschirre, Stachel- und Zughalsbänder, Elektroreizgeräte sind bei mir jedoch absolut tabu! Stattdessen arbeite ich mit leiser Kommunikation und positiver Verstärkung.
Nicht Gewalt, sondern das clever eingesetzte Einfühlungsvermögen des Menschen erzieht den Hund.